Problematische Schäferhündin aus dem Tierheim
Christine Gängler, Laupheim



Die Hundeschule »Vier Pfoten« stellverteten durch Herrn Däubler wurde uns vom Tierheim Biberach empfohlen.

Wir haben von oben genanntem Tierheim im vergangenem Jahr eine Schäferhündin erworben, die sich im Laufe der Zeit als Problemhund herausgestellt hat, d. h. sie verhielt sich sehr schwierig z.T. geradezu aggressiv gegenüber fremden Personen und anderen Tieren, auch Dingen gegenüber, die sie anscheinend nicht kannte. Nach langen Versuchen, die Sache selbst in den Griff zu bekommen, stelIten wir fest, dass wir es ohne fachliche Hilfe nicht schaffen konnten.

Die oben erwähnte Empfehlung kam zustande, nachdem wir den üblichen Besuch einer Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Biberach erhalten hatten, in dem nachgeprüft wurde, ob es dem uns anvertrauten Tier auch gut geht. Wir schilderten die auftretenden Probleme, die sie ebenfalls so erlebte und sie versprach, sich nach einer geeigneten Möglichkeit der Hundeerziehung umzuhören. Tatsächlich erreichte uns nach ein paar Tagen ein netter Brief mit der Visitenkarte der Hundeschule »Vier Pfoten«.

Nachfolgend muss noch erwähnt werden, dass wir uns selbst ebenfalls nach geeigneten Hundeschulen umgesehen hatten. Die Schwierigkeiten jedoch fingen schon damit an, dass die meisten Hundeschulen die Hunde zu sich bestellen, d. h. die Hunde werden nicht beurteilt, wie sie sich zu Hause verhalten, sondern in fremder Umgebung.

Die Erreichbarkeit der Hundeschulen stellte für uns ebenfalls ein Problem dar, da wir nur ein Fahrzeug besitzen, das mein Lebensgefährte für die tägliche Fahrt zu seinem Arbeitsplatz benötigt. Zudem erklärte manch einer dieser Hundeschulen, dass der Hund ein halbes Jahr lang bis zu 3x die Woche zum Taining kommen müsste und dass man danach erst langsam mit dem Gruppentraining beginnen könnte.

Dieser Kostenaufwand brachte uns zwangsläufig zu der Überlegung, den Hund einfach wieder im Tierheim abzugeben, und für die ersparten Kosten einen Welpen anzuschaffen, der mit der richtigen Erziehung erst gar keine solchen Probleme verursacht.

Nach einem langen Telefonat mit Herrn Däubler, in dem wir uns auch über die fachliche Kompetenz, die Erziehungsmethoden und die Kosten kundig machten, und unsere Probleme schilderten, wurde ein Termin bei uns zu Hause vereinbart. Bedingung seinerseits war das Tragen eines Maulkorbs und das Anlegen der Leine.

Als Herr Däubler kam, erlebte er sofort eines unserer Probleme, wenn fremde Personen die Wohnung betreten möchten. Er erklärte uns kurz und sachlich, was er für den Moment vorhatte; danach machten wir einen langen, ausführlichen Spaziergang, in dem die meisten Verhaltensprobleme zum Vorschein kamen, so dass er sich selbst einen genauen Überblick verschaffen konnte, und nicht nur auf unsere eigenen Erklärungen angewiesen war.

Mit Hilfe der Gespräche und seiner ruhigen, aber bestimmten und auch bestimmenden Art mit dem Hund umzugehen, schuf er eine Vertrauensbasis, auf der man weiter aufbauen konnte. Herr Däubler beeindruckt durch seine hervorragenden fachlichen Kenntnisse, die er sich durch jahrelange Erfahrung, aber auch durch Weiterbildung erworben hat ohne überheblich oder arrogant zu wirken. Er ist jederzeit bereit, seine Erfahrungen und Kenntnisse an den Klienten weiterzugeben, und jede Frage, egal wie seltsam sie ihm manchmal wahrscheinlich erscheinen mag, sachlich und ruhig zu beantworten. Er steht immer mit Rat und Tat zur Seite.

Die Art, mit der er uns hilft, unseren Hund mit viel Geduld und mit sichtbarem Erfolg zu einem lieben Familienhund umzuerziehen, zeugt von seiner schier grenzenlosen Einsatzbereitschaft. Wir sind mehr als zufrieden mit der Hundeschule »VierPfoten« und werden sie auf jeden Fall weiterempfehlen.

Mit freundlichen Grüßen
Christine Gängler





Border-Colly-Hündin »Nora« muss nicht zurück ins Tierheim
Toma Tonoff, Warthausen



Sehr geehrter Herr Däubler,

mit diesem Schreiben möchten wir uns bei Ihnen bedanken:

Durch Ihre einfühlsame Art und ohne Anwendung von Gewalt oder Züchtigungsinstrumenten haben Sie unsere fünfjährige Hüdin »Nora« vor einem erneuten Aufenthalt im Tierheim bewahrt. Wie Ihnen ja bekannt, holten wir dieses an Leib und Seele gedemütigte Tier Mitte Dezember 1999 in unsere Obhut. Trotz größter Mühe unsererseits konnten wir nicht verhindern, dass Nora uns bei Spaziergängen weglief. Unser größtes Problem war ihre Aggressivität gegenüber anderen Hunden.

Sie haben, ohne auf die Zeit zu achten (10 Stunden waren vereinbart) Nora mit Geduld und Einsatzkraft in ein Hunderudel integriert, vom Wild abgelenkt, ihr und uns Sparziergänge mit Hundebegnungen emöglicht, ihr Gehorsam an der Leine und bei Freigang gelehrt und ihre Ernährung erfolgreich umgestellt. Aber auch was wir als Hundebesitzer gelernt haben, war für uns neu und überraschend. Sie haben uns eine andere Einstellung zu Hunden gezeigt und uns ohne den Belehrenden zu spielen auf Fehler und Fehlverhalten des Menschen aufmerksam gemacht. Dadurch haben wir Sicherheit und Vertrauen zu unserem Hund aber auch anderen Hunden
gewonnen.

Mit Herz und Verstand haben Sie unsere Border-Colly-Hündin »Nora« von den o.g. Problemen weggeführt. Die Stunden mit Ihnen und dem Hund waren für uns ein Erlebnis. Wir werden weiterhin mit Ihnen in Verbindung bleiben und, wenn nötig, von Ihrem Angebot Gebrauch machen, Nora in Pension zu nehmen. Gerne empfehlen wir Sie weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Toma Tomoff
Edith Indlkofer
Inge Wolter



Pamina reisst mir nicht den Arm aus
Zita Prestele, Kaufbeuren